„Ich kenne da eine Freundin von einer Freundin und deren Kollegin kann echt gut zeichnen.“ So ungefähr – auf Umwegen und durch Zufall – fand ich zu Maja Lithander.

Maja Lithander, Illustratorin der Schwarz-Weiß-Innenbilder von Seldas Haus, blickt in die Kamera
Maja Lithander

Die studierte Grafik-Designerin und Mutter von vier Kindern brauchte nur eine einzige Zeichnung, um mich davon zu überzeugen, dass sie die richtige Illustratorin für mein Projekt SELDAS HAUS war. Die Zeichnung der Elster Muckel hatte es mir angetan, und auch noch bei Band 3 kann ich es nicht erwarten, meinen Text mit ihren einzigartigen Bildern verschmelzen zu sehen.

Schwarz-Weiß-Zeichnung der Elster Muckel, im Schritt nach vorn gerichtet

Eine gute Illustration wiederholt nicht, was dasteht. Sie erzählt weiter.

Genau darauf kommt es mir an. Wenn in meinem Text steht, dass Muckel auf dem Fenstersims sitzt, dann nützt mir eine Zeichnung von einer Elster auf einem Fenstersims wenig — dieses Bild hat das Kind beim Lesen längst im Kopf. Interessant wird es dort, wo die Zeichnung etwas hinzufügt, das ich gar nicht beschrieben habe. Wie Muckel schaut. Ob er es eilig hat. Was er von der ganzen Sache hält.

So entsteht zwischen Text und Bild ein Raum, den keines von beiden allein füllen könnte. In diesem Raum liest das Kind.

Deshalb habe ich mir für den Innenteil auch Illustrationen in Schwarz-Weiß gewünscht. Farbe lässt zu wenig offen, der schwarze Stift dagegen deutet nur an: eine Silhouette, ein paar Federn, ein Schatten auf dem Boden. Den Rest ergänzt die Vorstellungskraft — und Kinder tun das mühelos. Sie tun es sogar gern.

Ich wollte Zeichnungen, die mich an die Zeichnungen von Ilon Wikland, der langjährigen Illustratorin von Astrid Lindgrens Büchern, erinnern – und ich finde, dass Maja Lithander das auf ihre ganz eigene Art gelungen ist.

Majas Talent kann man buchen — mehr unter www.majalithander.de.

Herzlichst, Unterschrift Larissa